... singend Brücken bauen

Friedenssingen im Wald

Winterthur    FLYER mit vielen Infos  / Karten & Fahrpläne
Sa 18. Juni 2022
Offener Anlass - ohne Anmeldung
  • kleine Wanderung & Waldzeit
  • Singen für inneren & äusseren Frieden
  • Friedensimpulse & Wachstumswege
  • zusammen sein - austauschen - sich vernetzen
  • SPICKZETTEL zum doppelseitigen Ausdrucken 


Unsere Haltung zum Thema "Frieden"  > mehr

Geplante mögliche Lieder >SPICKZETTEL zum doppelseitigen Ausdrucken (Lesebrille mitbringen ;-)
Die Lieder sind einfach, so dass du am Anlass selber mitsingen kannst. Wenn du vorher schon ein Ohr voll nehmen willst, findest du unten die Links mit Hörproben:



Augenkontakt-Ritual für Menschlichkeit:  aufschlussreiche Kurz-Reportage (4:14) / ...
Ich blicke einem/einer 'Fremden' in die Augen und erkenne, dass es keine Fremden gibt. 
  1. Setzt euch in eine bequeme Position vis-à-vis voneinander (Decke oder Stuhl).
  2. Einigt euch auf die Zeitlänge des Augenkontakts: 1/2 (äusserer Kreis) oder 1 bis 2 (innerer Kreis, näher am Zentrum) Minuten   >Klangsignal nach 1/2, resp. 1 Minuten
  3. Schaut euch in die Augen, ohne zu sprechen.
  4. Atme tief ein. Halte deinen Blick sanft und versuche, nicht wegzusehen. Erlaube dir auch zu blinzeln. TIPP: Das Sehen ist kein aktiver Vorgang, denn die Pupille ist wie ein offenes Fenster, in welches das Gesehene hineinsinkt – von den Augen hinunter zum Herzen.
  5. Wenn die Zeitphase vorbei ist, bedanke dich wortlos und wechsle den Platz.
Das Ziel dieser Übung ist es, eure Energien zu verbinden, ohne zu sprechen. Für manche mag sich der Blick in die Augen zunächst unangenehm anfühlen. Beginne in diesem Fall mit einer kürzeren Sequenz von 30 Sekunden.

... eine passende Weisheitsgeschichte
Zwei Hirten stritten einmal miteinander, wann genau die Nacht vergangen sei und der Tag angefangen habe.
„Wenn du einen weissen Faden von einem schwarzen unterscheiden kannst, dann ist die Nacht vergangen“, meinte der eine Hirt. „Nein“, entgegnete der andere Hirt, „wenn du einen grauen von einem weissen Faden unterscheiden kannst, ist es Tag geworden.“
Die zwei konnten zu keiner Einigung kommen und gingen zu einer alten weisen Grossmutter, die sollte ihren Streit schlichten.
„Könnt ihr nicht etwas anderes finden, woran man erkennt, dass die Nacht vergangen ist und der Tag begonnen hat?“, frage die Alte.
„Doch“, entgegnete der erste Hirt. „Wenn ich aus der Ferne ein Schaf von einem Hund unterscheiden kann, so ist es Tag geworden.“ „Und was meinst du?“, fragte sie den zweiten Hirten. „Wenn ich klar erkennen kann, ob auf jenem Hügel dort ein Feigenbaum oder ein Olivenbaum steht, dann ist die Nacht vorbei.“
„Nein“, sprach die Alte, „das ist es nicht. Wenn du in die Augen eines fremden Menschen blickst und darin deinen Bruder oder deine Schwester erkennst, dann ist die Nacht zu Ende und der Tag hat begonnen.“
aus dem Orient