... singend Brücken bauen

Klage- und Trauerräume / Blues in Gold verwandeln


In unserer Kultur haben wir wenig Räume, in denen Trauer und Schmerz ausgedrückt werden. Dabei könnten wir uns dabei mit den Urkräften der Trauer verbinden: Mitgefühl & Versöhnung, (Selbst)Liebe.
Oft fressen wir die Trauer jedoch in uns hinein (de-pressere = unter-drücken), mit dem Risiko, depressiv zu werden - oder agieren sie nach aussen aus - oft in einer belastenden, nicht-gewaltfreien Art.
Ein konstruktiver Umgang mit den Gefühlen - auch mit der Trauer - verstehen wir als Friedensarbeit.


Weiterführende Links zu Angeboten externer Fachleute: 
  • Forschungslabor Klage- und TrauerRäume  mit Karin Jana Beck & Matthias Gerber
  • nächster Workshop: Di 27. Oktober 2020    FLYER    mehr  
  • Karin Jana bietet auch Einzelbegleitungen an: 052 222 79 65

Mit dieser Stimmarbeit und im Sing-Ritual (inspiriert u.a. von Malidoma Somé USA/AFRIKA, Stamm Dágara / Vivian Dittmar und vielen Erfahrungen im Leben) kannst du erleben, dass du deine Trauer und deine Gefühle, welche diese begleiten, ausdrücken kannst - getragen von einem Klagelied.
Dabei entlastest und "reinigst" du dich selber sowie dein Umfeld. Für den weiteren Lebensweg gewinnst du die Urkraft der Trauer: Tiefe, Verbundenheit, Mitgefühl, Liebe und Selbstliebe.



Es gibt ein Gebrochensein, aus dem das Ungebrochene kommt,
ein Erschüttertsein, aus dem das Unerschütterliche blüht.
Es gibt eine Trauer jenseits des Kummers, die zur Freude führt
und eine Zerbrechlichkeit, aus deren Tiefe Kraft aufsteigt.
Es gibt einen Raum, zu groß für Worte, durch den wir mit jedem Verlust hindurchgehen,
aus dessen Dunkelheit wir ins Sein geweiht werden.
Es gibt einen Schrei, tiefer als jeder Ton,
dessen gezackte Kanten das Herz aufschneiden,
während wir aufbrechen in diesen inneren Ort, der unzerbrechlich und heil ist,
während wir lernen zu singen…
Rashani, Sufi-Tradition

Schätze niemals das Wunder deiner Tränen gering.
Sie können heilende Wasser sein und ein Strom der Freude.
Manchmal sind sie die besten Worte, die das Herz sprechen kann. 
William Paul Young, aus "Die Hütte"