... singend Brücken bauen

In unserer Kultur sind wir es uns gewohnt, mit herausforderenden Gefühlen wie z.B. Trauer, Wut, Eifersucht, Neid ... still und alleine zu sein. Wir fressen sie in uns hinein (de-pressere = unter-drücken), mit dem Risiko, depressiv zu werden - oder agieren sie nach aussen aus, oft in einer belastenden, nicht-gewaltfreien Art.

Mit dieser Stimmarbeit und im Sing-Ritual (inspiriert u.a. von Malidoma Somé USA/AFRIKA, Stamm Dágara) kannst du erleben, dass du deine Gefühle - getragen von einem Klagelied - ausdrücken und du dich und dein Umfeld entlasten und reinigen kannst. Zudem gewinnst du dabei an Kraft.

Forschungslabor Klage- und TrauerRäume  1x jählich im Herbst 
FLYER  Di 31. Oktober 2017  

Unterlagen: "Geeignete Klagelieder und hilfreiche Stimmräume"
  


Es gibt ein Gebrochensein, aus dem das Ungebrochene kommt,
ein Erschüttertsein, aus dem das Unerschütterliche blüht.
Es gibt eine Trauer jenseits des Kummers, die zur Freude führt
und eine Zerbrechlichkeit, aus deren Tiefe Kraft aufsteigt.
Es gibt einen Raum, zu groß für Worte, durch den wir mit jedem Verlust hindurchgehen,
aus dessen Dunkelheit wir ins Sein geweiht werden.
Es gibt einen Schrei, tiefer als jeder Ton,
dessen gezackte Kanten das Herz aufschneiden,
während wir aufbrechen in diesen inneren Ort, der unzerbrechlich und heil ist,
während wir lernen zu singen…
Rashani, Sufi-Tradition