... singend Brücken bauen

Ma te aroha   Maori, Ureinwohner Neuseelands / trad.

Ma te aroha  (5x) - ka ora e  (2x)
Homai to ringa  (5x) - ka ora e  (2x)
Homai to wairua  (5x) - ka ora e  (2x)
Whakapiri mai  (5x) - ka ora e  (2x)

Übersetzung
Der Weg der Liebe, das ist das Leben.
Einander die Hände zu geben, das ist das Leben.
Geist und Seele zu teilen, das ist das Leben.
Uns zu vereinen, das ist das Leben.“
Das Besondere an den Südseesprachen ist, dass jede Silbe eines Wortes für sich allein auch eine Bedeutung hat: aroha = schöpferische und bedingungslose Liebe / aro = Gedanke, aufmerksam und konzentriert sein / ro = innere Wahrnehmung / ha = Lebenskraft, Atem, Energie / oha = Grosszügigkeit, Fülle, Wohlstand /
ora = Leben

Aussprache
wh=f (weich) / ng=ng wie in “singen”, jedoch mit einem sanft hörbaren g

Takt
2/4 (vor und bei "ka ora e" 3/4)

Tonart / Anfangstöne
E-Dur
1.(Männer allein oder mit Alt1) gis fise fis e cis ...
Chor
1.(Alt2) ... a agis fisfis   2.(Sopran1) ... cis ciscis hh   3.!(Sopran2) ... zuerst gleich wie Sopran1

Akkorde
E A A H - H E E E - E A A.. - H.. E E E

1. Stimme / einstimmig (am tiefsten - Männer allein oder mit Alt1)
Wenn genügend Männer singen, ist es besonders schön, wenn diese Stimme allein von Männerstimmen gesungen wird. So kommt die Männer- und Frauenkraft besonders schön zur Geltung.
Wichtig ist es, dass die letzten Töne bei den ersten zwei Teilen nicht zu lange ausgehalten werden, damit die neuen Stimmen, die echoartig einstimmen, gut gehört werden.

Chor
1. Stimme (Alt2)
Diese Stimme setzt zwei mal später ein. Das dritte Mal sind alle Stimmen zusammen. Auch hier ist es wichtig, dass der Schlusston des ersten Einsatzes nicht zu lange ausgehalten wird, da sonst der Wechsel zur ersten Stimme weniger zur Geltung kommt.

Chor
2. Stimme (Sopran1)

Diese Stimme setzt zwei mal später ein. Das dritte Mal sind alle Stimmen zusammen.
Auch hier ist es wichtig, dass der Schlusston des ersten Einsatzes nicht zu lange ausgehalten wird, da sonst der Wechsel zur ersten Stimme weniger zur Geltung kommt.

Chor
2. Stimme (am höchsten - Sopran2)

Hier braucht es wenige, stimmsichere Sopräne.
Diese Stimme setzt zwei mal später ein - zusammen mit dem Sopran1. Auch hier ist es wichtig, dass der Schlusston des ersten Einsatzes nicht zu lange ausgehalten wird, da sonst der Wechsel zur ersten Stimme weniger zur Geltung kommt.
Am Schluss, wenn alle Stimmen zusammen sind, wechselt diese Sopranstimme noch in die höchste Melodie. Dabei ist es wichtig, den hohen Ton sauber zu treffen und eher leise anzusetzen.
Man kann diese Stimme auch gut weglassen.
  

Quelle
- Doppel CD "SiyaBonga" I/20 und II/28 
- Mündlich überliefert, ergänzt durch C. Vogtsberger und Internet

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