... singend die Stimme erheben

Werte und Haltungen

StimmVolk orientiert sich an folgenden Grundsätzen:

A. Konstruktive Grundhaltung
StimmVolk betont das Verbindende, nicht das Trennende – es besingt statt zu bekämpfen. StimmVolk bejaht das Leben, das Recht auf ein würdevolles Dasein für alle Wesen (Menschen, Tiere, Pflanzen, …).

B. Offene Begegnungskultur und Gewaltfreiheit
Ein respektvoller, toleranter und offener Umgang miteinander ist die Grundlage von StimmVolk. Persönliche Stärken und Eigenheiten werden geachtet. StimmVolk orientiert sich an der Haltung der Gewaltfreiheit. Diese beinhaltet auch eine konstruktive Streitkultur, wo verschiedenste persönliche Äusserungen Platz haben. Vielfalt und Zivilcourage werden in der Gruppe geschätzt. Es gibt keinen Anlass, sich persönlich überlegen oder besser als jemand anderes zu fühlen, aufgrund eigener Meinungen und Handlungen. Wir sind uns bewusst, dass das konkrete Leben dieser Grundhaltungen eine ständige persönliche Herausforderung darstellt und begegnen uns selbst und andern gegenüber diesbezüglich mit Toleranz, Nachsicht und wachen Sinnen.

C. Gemeinschaft und Freiwilligkeit
Alle StimmVolk-Teams und -Singgruppen funktionieren gemeinschaftlich, nach den Grundsätzen der Begegnungskultur, wie sie oben beschrieben sind. StimmVolk-Gruppen entscheiden zusammen über ihre Aktivitäten. Gemeinsame Aktionen nach aussen sollen eine solide Resonanz und Akzeptanz in der Gruppe haben. In StimmVolk-Gruppen wird erlebbar, dass gelebtes Engagement Freude macht.
Die eigene Teilnahme an StimmVolk-Aktivitäten beruht immer auf Freiwilligkeit. StimmVolk wird ein Grundlagenpapier zur Verfügung stellen mit grundsätzlichen Gedanken zu Teambildung und mit Empfehlungen für gelingende Kommunikation (Quellen dazu u.a.: Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall Rosenberg, Dialog nach Bohm, Zwiegespräch nach Möller, u.a.)
Die folgenden Texte spiegeln die StimmVolk-Ethik auf kreative, bildhafte und poetische Weise:

Karin Janas Traum weist auf die Kraft und Bedeutung des gemeinsamen Singens hin, gerade auch in herausfordernden Situationen. Er war ein starker Motivator, StimmVolk ins Leben zu rufen.
Das georgische Märchen vom Tschongurispieler nimmt  so viele Grundhaltungen von StimmVolk (singend aktiv sein, gewaltfrei, …) auf, dass man meinen könnte, es sei für StimmVolk geschrieben worden.
Ein Brief von Martin Vosseler an StimmVolk bringt unsere ethischen Anliegen gut zum Ausdruck.

 


"Man schafft niemals Veränderung,
indem man das Bestehende bekämpft.
Um etwas zu verändern, baut man neue Modelle,
die das Alte überflüssig machen."

Buckminster Fuller